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„Bazilla – Ferien auf Burg Morchenfels“ von Heike Eva Schmidt

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Sehnsüchtig habe ich den neuen Band von Bazilla erwartet und endlich konnte ich ihn lesen. Frisch erschienen, gleich eingezogen und direkt gelesen – so sehr habe ich mich auf das neue Abenteuer rund um Bazilla gefreut!

Falls ihr neu hier seid oder die Reihe noch nicht kennt: das hier ist Band 3 der Reihe rund um Bazilla. Hier könnt ihr allerdings auch meine Rezensionen zu Band 1 und 2 finden:

Ferienzeit ist Abenteuerzeit

Nach der spannenden Rettung des Feeninternats ist vorerst wieder Ruhe eingekehrt, doch schon das nächste Ereignis steht vor der Tür: Die Auslosung für den Ferienort.

Jedes Jahr gibt es einen großen Lostopf mit den Namen aller Feenschüler und -schülerinnen, aus dem ein Name gezogen wird. Der Name, der gezogen wird, darf seine Klasse während den Ferien zu sich nach Hause einladen und natürlich möchte jeder, dass die eigene Klasse die Ferien bei sich zu Hause verbringen darf. Dementsprechend sind alle richtig aufgeregt – ebenso Bazilla!

Da die jedoch befürchtet, dass ihre Eltern das vergessen haben, beschließt sie, die Situation selbst in die Hand zu nehmen – sie möchte zumindest im Lostopf stehen, denn wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich sie gezogen würde?

Aus „Bazilla – Ferien auf Burg Morchenfels“ von Heike Eva Schmidt
Illustriert von Angela Gstalter
Boje Verlag (Quelle: www.luebbe.de)

Wer hätte gedacht, dass Bazillas Los tatsächlich gezogen wird? Bazilla und Molly, ihre beste Freundin, sind RIESIG aufgeregt. Bazilla benachrichtigt schnell ihre Eltern, damit die alles vorbereiten können. Auch ihre Klassenkameraden, ausgenommen natürlich Philomene, sind mittlerweile begeistert – im Gegensatz zu den Lehrern des Internats. Alle Lehrkräfte und insbesondere die Internatsleiterin machen sich große Gedanken, denn trotz der Hilfe, die sie von Bazillas Familie bei der Internatsrettung bekommen haben, fürchten sie sich doch immer noch etwas.

Die Kinder hingegen freuen sich: Ein ganzes Schloss zum Spielen, langes Aufbleiben und ganz viele Freiheiten – immerhin schlafen Bazillas Eltern ja tagsüber. Doch nach kurzer Zeit auf Burg Morchelfels bekommen sie schlimme Neuigkeiten: böser Familienbesuch kündigt sich zum spontanen Besuch an. Großonkel Inflatus mit seiner Frau und Tochter kommt auf einen Besuch, eine Vampirfamilie aus dem Buch, die nicht wissen, dass Bazilla eine Fee ist. Was sollen sie nur tun? Das Internat wird renoviert, deshalb können sie nicht zurück.

Bazilla hat die Idee! Sie verkleiden sich alle als Vampirkinder und versuchen den Besuch zu täuschen. So weit so gut, den meisten macht das auch Spaß, doch ihre fiese Großcousine Krätzia wird misstrauisch… Bazilla und ihre Freunde überlegen sich mit Bronchus und den anderen Schlossbewohnern einen Plan, um Krätzia daran zu hindern, das Geheimnis zu entdecken und zu verraten.

Zur Geschichte

Hui, was war das wieder für ein spannendes Abenteuer! Typisch Bazilla, dass sie in einer Nacht- und Nebelaktion ihren Namen in den Lostopf schmuggelt und dann noch gezogen wird. Ich fand es wundervoll, wie viel Mühe Graf und Gräfin von Morchelfels sich für Bazillas Klasse gegeben hat: Das ganze Schloss wurde geputzt, geheizt, die Tafel wurde schön dekoriert und die Schlafsäle wurden zu tollen und absolut gemütlichen Zimmern voller Kissen und Decken gemacht.

Es war schön in dem Band die Klassengemeinschaft zu haben, wie viele Kinder aus sich herausgehen und auch für andere Sitten offen sind und schließlich sogar richtigen Spaß daran haben. In der Geschichte war wieder guter Humor vertreten, aber auch genug Spannung und sogar ein klitzekleines bisschen Romantik 😉

Charaktere

Ich kann es nur jedes Mal wiederholen: Bazilla (und Elvis sowieso) ist einfach toll. Ich mag ihre Art einfach super gerne und auch in diesem Band hat sie ihre Schlagfertigkeit und Klugheit wieder ausgepackt, aber auch eine wichtige Eigenschaft dazu gewonnen – dass Einsicht nicht immer schlecht ist. Sie gibt der Sicherheit ihrer Freunde Vorrang, was ich sehr gut fand.

Die Schlossbewohner sind natürlich auch wieder mit dabei und bekommen auch alle ihre Auftritte! Ich mag es super gerne, wie familiär alle miteinander sind und wie alle zusammen halten. Aquila, Nöfnöf, Rosalinde und Sir Toby, aber auch die Rattenarmee – sie alle gehören zur Burg Morchelfels und damit zur Familie.

Dieses Mal war Bazillas ganze Klasse im Mittelpunkt. Ich finde ja ihre beste Freundin Molly super cool, wie sie als Fee trotzdem großer Fan von Gräfin von Morchelfels ist und immer hinter Bazilla steht. Auch die Jungs zeigen sich einmal von einer anderen Seite, allen voran unser vorbildlicher Alexander von Siebenstein, was mir gut gefallen hat.

Tja und nun kommen wir zu der für mich größten Überraschung: Philomene. Unsere altbekannte genervte und etwas zickige Philomene war anfangs überhaupt nicht begeistert von den Ferien auf Burg Morchelfels. – zumindest bis sie Bazillas Bruder Bronchus kennenlernt. Mit Philomenes Charakterwandlung habe ich überhaupt nicht gerechnet und fand es ziemlich lustig zu sehen, wie auch Philomene andere Seiten zeigt und sich zum Ende hin allen etwas mehr öffnet.

Zu guter Letzt gibt es nur noch Bazillas Verwandte zu erwähnen: Großonkel Inflatus (der übrigens Elvis damals verwandelt hat, weswegen Elvis überhaupt kein Fan von ihm ist), Großtante Mortadella und Töchterchen Krätzia. Diesen Teil der Familie mag niemand von Bazillas Familie, denn Großonkel Inflatus und seine Sippe sind klischeehaft böse und gemein, was es umso schlimmer macht, als diese ihren Besuch während des Ausfluges ankündigen.

Optik

Ich bin einfach Fan von den Illustrationen in „Bazilla“ und ganz besonders freue ich mich immer über die großen Illustrationen, in diesem Band sogar wieder eine Doppelseite, die passend zur Nacht illustriert wurde <3

Aus „Bazilla – Ferien auf Burg Morchenfels“ von Heike Eva Schmidt
Illustriert von Angela Gstalter
Boje Verlag (Quelle: www.luebbe.de)

Für mich leistet Angela Gstalter auch hier wieder als Illustratorin eine wunderbare Arbeit, die das Vergnügen noch steigert.

Auch das Cover ist diese Mal wieder super gelungen. Band drei ist in schönem lila gehalten, vorne abgebildet sind Molly und Bazilla vor Burg Morchelfels, dieses mal sogar beide in vampirischem Outfit! Und dann sieht man noch ein fliegendes Vampirmädchen – da bekommt ihr schon mal eine kleine Vorstellung von der lieben Krätzia, die auch einen Part in der Geschichte spielen wird.

  • Titel: „Bazilla – Ferien auf Burg Morchelfels“
  • Autorin: Heike Eva Schmidt
  • Illustratorin: Angela Gstalter
  • Verlag: Boje Verlag
  • Erscheinungsdatum: 30.09.2021
  • Format: Gebunden
  • Reihe: Band 3
  • Seiten: ca. 240
  • ISBN: 978-3-414-82623-7

Wenn Vampire und Feen aufeinandertreffen ist Spaß vorprogrammiert!
Endlich Feerien! Wie in jedem Schuljahr wird ausgelost, bei wessen Familie Bazillas Klasse die erste Ferienwoche verbringt – und das Los fällt ausgerechnet auf Morchelfels! Ein Dutzend Feen und Alben auf einer Vampirburg … ob das gut geht? Sämtliche Bewohner geben ihr Bestes, und alle haben großen Spaß. Doch plötzlich kündigt sich vampirische Verwandtschaft an! Großonkel Inflatus und seine Sippe sind bekannt für ihre Boshaftigkeit, daher dürfen sie auf keinen Fall Wind von den Feen bekommen. Popelgrüner Schneckenrotz, da ist guter Rat teuer!

(Quelle: www.luebbe.de)

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