Rezension Dieudonne 23Uhr12
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Menschen in einer Nacht #KurzRezi („23 Uhr 12“ von A. Dieudonné)

Eigentlich war es nur ein schrecklicher Unfall an einer Tankstelle. Zwölf Menschen waren zufällig anwesend. Mittels zwölf kurzer Geschichten zeigt uns die Autorin auf groteske und bizarre Weise das Leben dieser Menschen.

Geschickt sind alle Erzählungen dieser einen Nacht zusammengefädelt, sodass sich am Ende alle am Treffpunkt der Anfangsszene wiederfinden: Die Tankstelle. In jeder Geschichte passiert so vieles auf so wenigen Seiten, dass ich am Ende verblüfft war, dass sich alles gefügt hatte. Ein unglaubliches Spiel für den Leser. Doch nachdem man den Hintergrund jeder dieser Personen kennt, waren es so viel mehr als einfach nur zwölf Fremde an einer Raststätte.

Ein Buch wie ein Film – abstrus und fantastisch!

Zwölf Menschen nachts an einer Raststätte …

Eine Sommernacht an einer Autobahn-Raststätte in den Ardennen. Im hellen Neonlicht werden ein Dutzend Personen um 23:12 Uhr Zeuge, wie eine alte Frau über die Leitplanke der Fahrbahn klettert. Die Kassiererin der Tankstelle; Chelly, die Pole-Dance-Lehrerin; Alika, das philippinische Kindermädchen; Victoire, 25-jähriges Topmodel; Loïc, Autoschlosser und Pick-up-Artist; Joseph, Handelsvertreter für Milben …: Jeder von ihnen ist ein Outsider und hat einen an der Klatsche. Ein einzigartiges Panoptikum menschlicher Absonderlichkeiten in Dieudonnés unvergleichlichem Sound: Knallhart, drastisch, wild, tabulos, surreal, rabenschwarz und voll überbordender Fantasie.

(Quelle: dtv.de)

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