Manga und Comics,  Romance/Liebe

„Highschool-Heldin“ 01 und 02 – Rezension

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Manchmal braucht mein Mädchenherz wieder absolut simple Shojo-Manga und genau das habe ich mit „Highschool-Heldin“ bekommen. Zuerst war ich tatsächlich etwas hin- und hergerissen, ob ich mir den Manga nun besorgen soll oder nicht. Da ich es aber letztendlich doch ganz cool fand, dass unsere Protagonistin ein Kampfsport-Genie ist, durften dann gleich Band 1 und 2 einziehen und die wurden auch gleich gelesen.

Highschool-Heldin…oder doch nicht?

Shuko Kodakamine hat ihre gesamte Schulzeit mit sämtlichen Kampfsportarten verbracht und galt demnach nicht unbedingt als Mädchen. Mit dem Wechsel an die Highschool möchte sie ihr Talent verschweigen und nun all das Erleben, was ihr deswegen bisher verwehrt blieb, wie zum Beispiel als richtiges Mädchen angesehen zu werden, die erste Romantik erleben und alles, was ein Mädchenherz so begehren könnte.

Voll motiviert sammelt Shuko alle Club-Flyer der Schule, doch so richtig entscheiden kann sie sich nicht. Während ihrer Sammelaktion wird sie von Masaki Serizawa überrant, der auf der Flucht vor einem Jungen ist, der sich an Serizawa rächen will, weil dieser ihm angeblich die Freundin ausgespannt hätte. Als Shuko Serizawa danach auf dem Dach entdeckt, erzählt er ihr von diesem Missverständnis, und dass solche ihm häufig passieren, da sich die Mädchen so gut mit ihm verstehen.

Shuko und Serizawa begegnen sich immer wieder, und einmal rettet Shuko ihn tatsächlich vor einer Prügelei, indem sie ihre Kampfkünste anwendet. Serizawa ist hellauf vor Begeisterung und bittet Shuko darum, sein Bodyguard zu werden und ihn vor weiteren Fettnäpfchen zu bewahren. Da Shuko nach wie vor aber ein mädchenhafteres Highschool-Leben möchte, lehnt sie ab. Trotzdem passiert es ihr immer wieder, dass sie Serizawa aus weiteren heiklen Sitationen befreit und als er ihr im Gegenzug noch anbietet, sie zum „Mädchen Nummer eins der Welt“ zu machen, kommen sie sich doch irgendwie näher…

Zur Story

Ich hatte wirklich viel Spaß beim Lesen der beiden Bände. Wir erleben die klassischen Highschool-Manga-Situationen, wie den Krankenbesuch, das nette Date im Streichelzoo, den traditionellen Festbesuch, und vieles mehr. Schön fand ich es auch, dass wir doch immer wieder kleine Teile aus Shukos Verganenheit kennenlernen dürfen.

Das Rad der Romance-Geschichte wurde definitiv nicht neu erfunden und war meist sehr vorhersehbar, durch die lieben Charaktere und den humorvollen Sequenzen zwischendurch, war es aber trotzdem ein wirklich netter Reihenauftakt.

Ich freue mich auch weiterhin auf die nächsten Bände!

Womanizer und Kampftante?

Shuko Kodakamine ist ein junges Highschool-Mädchen, das seit der dritten Klasse die unterschiedlichsten Kampfsportarten erlernt hat, weil ihr Vater der Meinung war, sie solle etwas lernen, wovon sie als Mädchen auch später profitieren könne. Außerdem hat Shuko ein deutliches Talent für Kampfsport – Karate, Judo und Profi-Wrestling, alles Kampfsport, den sie betrieben hat. Trotz ihres beeindruckenden Talents möchte sie ihre Jugend träumerisch und mädchenhaft erleben. Sie ist etwas naiv und ziemlich unerfahren. In Kombination mit ihrer Ehrlichkeit ist Shuko eine sehr sympathische Protagonistin.

Masaki Serizawa ist ständig von Mädchen umringt, begehrt und gilt sowohl bei den Mädels als auch bei den Jungs als absoluter Weiberheld. Gerüchteweise ruiniert er Beziehungen, spannt anderen Jungs die Freundin aus und lässt sich gerne umschwärmen. Allerdings entpuppt sich sehr schnell, dass Serizawa in Liebesdingen genauso unerfahren wie Shuko ist und bei vielem durch Nettigkeit und Naivität in Fettnäpfchen tritt. Er ist von Shukos Kampftalent richtig beeindruckt und sieht und behandelt sie trotzdem wie ein Mädchen.

Zeichenstil

Für mich passt der Zeichenstil gut zur Geschichte. Die Hintergründe sind kaum vorhanden und wenn, dann eher sehr einfach gehalten. Die Charaktere dafür sind sehr sauber und detailliert gezeichnet und auch die Gesichter werden schön fein dargestellt, wodurch die Emotionen klar erkennbar und unterschiedlich sind.

Die Charaktere werden meist in Schuluniformen dargestellt, aber in den wenigen Situationen außerhalb des schulischen Umfeldes werden auch Freizeitklamotten individuell gezeichnet und passen gut zu den Personen.

Die Szenen, in denen Shuko ihr Kampftalent einsetzt, sind dynamisch und gut gezeichnet.

Fazit

Mir hat der Manga richtig Spaß gemacht. Es ist eine schöne und leichte Geschichte mit goldigen Charakteren. Shukos Kampf-Acts lockern die süße Atmosphäre immer mit viel Witz und Humor auf und sorgen für etwas Abwechslung zwischendurch. Ich werde die Reihe definitiv weiter verfolgen.

☁ ☁ ☁ ☁ ☁ /5 Wolken

  • Titel: „Highschool-Heldin“
  • Mangaka: Fuyu Amakura
  • Verlag: Egmont Manga
  • Einband: Taschenbuch
  • Reihe: Mit 4 Bänden abgeschlossen
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahre
  • ISBN von Band 1: 978-3-7704-3031-4

Eigentlich hat Shuko beschlossen, mit dem Wechsel an die neue Highschool ihre Kamfsport-Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch als sie mitansehen muss, wie ihr Mitschüler Serizawa in einen handfesten Streit gerät, setzt Shuko den Angreifer mit einem gezielten Tritt außer Gefecht! Beeindruckt von ihren Fähigkeiten bittet Serizawa Shuko, sein Bodyguard zu werden. Im Gegenzug verspricht er, sie zum „wichtigsten Mädchen der Welt“ zu machen…

(Quelle: www.egmont-shop.de)

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