Manga und Comics,  Action

„Bleach Extreme 01“ – Rezension

Unbezahlte Werbung
„Bleach Extreme 01“ von Tite Kubo (Quelle: www.tokyopop.de)

Bleach ist eine ursprünglich 74-bändige Reihe, die seit 2002 durch die Feder von Tite Kubo entstand. Die „Extrem“-Sammelbände decken die Reihe in nur 26 Bänden ab. „Bleach“ ist schon seit Jahren ein Highlight und ein Klassiker bei den Manga-Fans, allerdings hat er mich bisher nie sonderlich angesprochen – weder von der Geschichte noch vom Zeichenstil. Nachdem der Hype über 10 Jahre später immer noch vorhanden ist, wollte ich dem Ganzen dann doch einmal eine Chance geben und reinlesen.

Inhalt

Ichigo Kurosaki ist 15 Jahre alt, kann Geister sehen und ihnen auch helfen. Seine Familie besitzt eine kleine Klinik, in der leider auch mal Menschen sterben. Auch die anderen Mitglieder seiner Familie sind teils übersinnlich begabt bzw. können die Anwesenheit von Geistern spüren. Nur seine Mutter ist bereits vor einigen Jahren bei einem schlimmen Ereignis gestorben. So normal wie möglich versuchen sie alle ihren Alltag zu bestreiten. Zumindest so lange, bis in Ichigos Zimmer plötzlich eine junge Shinigami auftaucht, die einen Hollow verfolgt. Während sie mit Ichigo darüber streitet, warum er sie sehen kann, wird Ichigos Familie von dem Hollow angegriffen und schwer verletzt, sogar die Shinigami wird in dem Kampf verletzt. Damit der Kampf nicht vollends verloren wird und alle sterben, übergibt die Shinigami ihm für diesen Kampf einen Teil ihrer Kräfte. Ichigo kann den Hollow vernichten und seine Familie retten. Deren Erinnerungen werden allerdings mit einem „normalen“ Unfall überschrieben. Ichigo versucht das Ereignis abzuhaken, doch bald darauf taucht die junge Shinigami bei ihm als neue Mitschülerin auf. Warum? Weil sie Ichigo aus Versehen ALL ihre Kräfte überschrieben hat, wodurch sie keine volle Shinigami mehr ist und somit auch nicht mehr in die „Soul Society“ zurück kann. Kurzerhand bringt sie Ichigo dazu vorerst ihren Job zu übernehmen, da er ihre Fähigkeiten hat und sich in der Gegend einige Hollows herumtreiben…

Story

Überraschenderweise hat mir die Idee dahinter sehr gut gefallen. Für Shinigamis war ich schon in anderen Geschichten zu haben, und die Schöpfung der Hollows – böse Geister, die Jagd auf Menschenseelen machen – ist wirklich grandios. Der Manga ist prinzipiell mit Kurzgeschichten aufgebaut, da in fast jedem neuen Kapitel auch ein neuer Hollow auftaucht, den es zu bekämpfen gilt. Im ersten Sammelband hat man nur wenig Hintergrundgeschichte, erst zum Schluss bekam man einen kurzen Einblick in die Vergangenheit von Ichigo und seiner Familie. Dieser hat mir allerdings super gefallen. Nach dem Ende des ersten Bandes ist mir allerdings noch nicht schlüssig, in welche Richtung sich eine potenzielle Hauptstory entwickeln könnte, geschweige denn, ob es überhaupt eine sich durchziehende Geschichte geben wird.

Optik

Grafisch ist der Manga sehr einfach gehalten, wie viele andere, vor allem ältere, Action-Manga auch. Die Charaktere sind teils sehr kantig, und teils auch unproportional gezeichnet, was sie manchmal sehr kindlich, aber manchmal auch sehr steif wirken lässt. Auf Details wird nicht sonderlich viel Fokus gelegt, auch die Charaktere sind an sich sehr simpel. Was mir positiv im Gedächtnis geblieben ist, sind die coolen Designs der Hollows.

Fazit

Es hat an sich Spaß gemacht „Bleach“ zu lesen, da es eine coole Mischung aus Spannung, Action, aber auch Comedy ist. Die Story und auch manche Charaktere sind einfach absurd und irre, aber genau das bringt auch immer wieder frischen Wind in die grundsätzlich ähnlichen Handlungen. Es war nett in die Reihe hinein zu lesen, ich werde aber voraussichtlich nicht weiterlesen, weil mir dafür die Neugierde für die weitere Handlung fehlt.

☁ ☁ ☁ von 5 Wölkchen

  • Mangaka: Tite Kubo
  • Verlag: Tokyopop
  • ISBN: 978-3-8420-5792-0
  • Seiten: ca. 545
  • Genre: Shonen, Action, Adventure, Comedy, Drama, Mystery, Supernatural
  • Lesealter: ab ca. 13 Jahre

„Bleach EXTREME, Band 01“

Geister und Dämonen existieren und Ichigo Kurosaki besitzt die Gabe, sie zu sehen. Eines Tages stolpert er in den Kampf der Totengöttin Rukia und einem »Hollow«. Dem Tode nahe überträgt die hübsche Shinigami dem nichts ahnenden Ichigo all ihre Kraft, damit er für sie gewinnt. Neben der Highschool macht Ichigo nun Rukias Job und dringt in eine immer gefährlichere Gegenwelt ein.

(Quelle: www.tokyopop.de)

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner